Auf der Suche nach Hoffnung – Wallfahrt nach Maria Locherboden

In Zeiten der Dunkelheit sehnen sich Menschen nach Licht. Die aktuellen weltgeschichtlichen Ereignisse lassen viele nach Quellen suchen, die ihnen Hoffnung geben. Was gibt dem Menschen Hoffnung?

Diesen Gedanken sind wir bei der diesjährigen Wallfahrt von Stams nach Maria Locherboden am 11.06.2026 nachgegangen. Unter dem Motto „Schritte ins Licht“ machte sich eine rund 20-köpfige Gruppe aus Studierenden und Lehrenden auf den Pilgerweg. Ziel war die Wallfahrtskirche Maria Locherboden auf 816 Metern Seehöhe. Das Motto zeigte sich dabei nicht nur symbolisch: Der Regen wich im Laufe des Weges immer wieder dem Sonnenschein. 

Begleitet wurden wir von Gedanken Søren Kierkegaards, des Augustinus und Dorothee Sölles. Wenn äußere Sicherheiten wegbrechen, finden Menschen oft Halt, indem sie sich in einer transzendenten Wirklichkeit, in Gott, verankern.

Nach der Wallfahrt wurden wir vom Schulamt der Diözese Innsbruck zu einer Jause in einem nahegelegenen Gasthof eingeladen. Ein herzliches Dankeschön dafür!

Als Inspiration möchten wir ein Zitat von Søren Kierkegaard mitgeben:

„Das Höchste, was ein Mensch vermag, ist, dass er sich von Gott helfen lassen kann. Gott dringend nötig zu haben, ist des Menschen höchste Vollkommenheit.“

(Olivia Klein, 99 Zitate von Søren Kierkegaard: Weisheiten eines Existenzialisten, Kindle-Version, S. 19)