Über 100 Beratungslehrer:innen aus ganz Tirol kamen zusammen, um sich intensiv mit dem Thema NeuroDeeskalation auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie Kinder und Jugendliche mit herausforderndem Verhalten besser verstanden, einfühlsam begleitet und in ihrer Entwicklung gestärkt werden können.
Frau Dr. med. Elke Strauch, Kinderärztin mit Schwerpunkt Entwicklungspädiatrie, vermittelte in einem spannenden und interaktiven Vortrag wertvolle Einblicke in neurobiologische Prozesse, Emotionsregulation und Traumapädagogik. Dabei wurde deutlich, dass herausforderndes Verhalten häufig Ausdruck innerer Belastung ist und gelingende Regulation die Grundlage für pädagogisches Handeln bildet.
Besonderes Augenmerk lag auf der inneren Haltung der begleitenden Fachpersonen: Wie gelingt es, auch in emotional belastenden Situationen Ruhe zu bewahren, Sicherheit zu vermitteln und handlungsfähig zu bleiben? Praxisnahe Impulse zeigten, wie Beziehung gestärkt, Stress reduziert und Selbstregulation gefördert werden können.
Am Nachmittag wurden die Inhalte in Kleingruppen vertieft, Erfahrungen ausgetauscht und konkrete Handlungsmöglichkeiten für den schulischen Alltag erarbeitet.
Ein herzliches Dankeschön gilt Frau Dr. Strauch für ihre inspirierenden Impulse, der Leitung der Bildungsdirektion für ihr Kommen und ihre Wertschätzung, allen DMs für die ausgezeichnete Zusammenarbeit sowie allen Beratungslehrer:innen für ihr großes Engagement und ihre unverzichtbare Arbeit zum Wohle der Kinder und Jugendlichen in Tirol.





