Am 23. und 24. Oktober 2026 stand im Rahmen des Hochschullehrgangs Mentoring 30 ECTS-AP das Thema „Professionsspezifische Aufgaben und Funktion(en) von Mentor:innen und Mentees/Berufseinsteiger:innen“ im Mittelpunkt.
Frau Mag. Julia Senn-Wendt und Frau Dr. Elisabeth Pali von der Bildungsdirektion Tirol vermittelten den Teilnehmer:innen wichtige Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen. Dabei gaben sie Einblicke in verschiedene Themenbereiche, darunter über das Dienstrecht im Pädagogischen Dienst, die Einführungslehrveranstaltungen, die Induktionsphase sowie das Mentoring. Die Fragen der Teilnehmer:innen wurden aufgegriffen, gemeinsam diskutiert und ausführlich beantwortet.
Frau Dr. Elisabeth Grosinger-Spiss setzte weitere wertvolle Impulse für die Auseinandersetzung mit den vielfältigen Aufgaben und Funktionen im Mentoring. Durch praxisnahe Übungen erarbeiteten die Teilnehmer:innen gemeinsam Strategien für einen konstruktiven Umgang mit unterschiedlichen Situationen im Schulalltag, für die Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten sowie für den Aufbau professioneller Beziehungen und die Wahrung einer angemessenen professionellen Distanz.
Weitere Schwerpunkte waren Resilienz, das Erkennen psychischer Erkrankungen, Drogen- und Suchterkrankungen sowie problematische digitale Verhaltensweisen bei Jugendlichen, die durch Fallbeispiele und praktische Übungen vertieft wurden. Aktuelle Jugendstudien wie die HBSC-Studie von 2021/2022, die Ö3-Jugendstudie 2026 und „Jugend in Österreich“ dienten als Grundlage, um Themen wie Mobbing, Gewalt und die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen zu diskutieren. Abschließend wurden mögliche Selbsthilfemaßnahmen und Strategien zur Förderung der Lehrer:innengesundheit besprochen.
Ein herzliches Dankeschön gilt den Referentinnen für ihre informativen und praxisnahen Beiträge sowie für die wertvollen Impulse zur Weiterbildung im Rahmen des HLG Mentoring.


