Dass digitale Medien unabdingbarer Bestandteil zeitgemäßer Hochschullehre darstellen, ist unbestritten. Bei einem Studientag der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer der KPH – Edith Stein vertraten Ulrike Höbarth und Johannes Maurek gegenüber einem Exklusivitätsanspruch digitaler Hochschullehre einen inklusiven Zugang innerhalb der Hochschuldidaktik.
„Unter digital inklusiver Hochschullehre wird die Handlungskompetenz von Lehrenden in tertiären Bildungsinstitutionen zum didaktisch reflektierten Einsatz von digitalen Lehr- und Lernformen, digitaler Hilfsmittel (PC, Tablet, Beamer, Smartphone, Interaktive Whiteboards), Tools und Applikationen sowie zur Entwicklung, Planung, Durchführung, Reflexion und Assessment hochschulischer Lehr- und Lernszenarien verstanden. Dabei sollen digitale und analoge Lehr- und Lernformen je nach didaktischen Erfordernissen abwechseln und in Summe ein methodisch reichhaltiges Lehrangebot gewährleisten, bei dem auf die individuellen Voraussetzungen sowie auf die jeweiligen Veränderungen in der Lern- und Kommunikationskultur der Studierenden Rücksicht genommen wird. Dabei wird diese Handlungskompetenz im Sinne einer CPD (Continuing Professional Development) im kollegialen Diskurs und durch einschlägige Qualifizierungs- und Professionalisierungsangebote permanent weiter entwickelt.“ (Maurek, 2015)
