Pilgern ist mehr als wandern – Entdeckung der Spiritualität der Leiblichkeit

Eine Gruppe von Vorarlberger Religionslehrer/innen machte sich mit KPH-Mitarbeiter Hans Peter Tiefenthaler auf den Jakobsweg von Rankweil nach Einsiedeln.

Foto: privat
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Am Morgen des Fronleichnamstages versammelten wir uns in der Gnadenkapelle der Basilika Rankweil und machten uns behütet mit dem Pilgersegen auf den Weg. Der Anstieg vom Rheintal ins Appenzell bereitete Mühe und belohnte gleichsam mit wunderbaren Aus- und Einblicken. Die Pilgerunterkünfte, wie das Kloster Maria zu den Engeln in Appenzell, Fazenda da Esperanca in Wattwil und die Pilgerherberge in Rapperswil ermöglichten einmalige Erfahrungen, wie die Einsamkeit einer mittelalterlichen Klosterzelle bis zu Begegnung und Austausch in der Großgruppe. Im Wesen der „Peregrinatio“ liegt das in die Fremde gehen aus der gewohnten Geborgenheit heraus. Auf den Fremden zugehen eröffnet heilsame Begegnung.

Wir durften in diesen Tagen als bunte Gruppe ein gutes Stück zusammenwachsen und bestärkt, geschafft und glücklich die Heimreise per Bahn antreten.   Hans Peter Tiefenthaler

„Der Weg gibt dir nicht das, was du willst, sondern das, was du brauchst.“ (Jakobsweg-Weisheit)