Beim „Emmausgang“ dem inneren Feuer nachspüren: Studierende und Lehrende der KPH Edith Stein unterwegs in Stams

Was treibt mich an? Wo spüre ich Begeisterung und Freude? Wofür brenne ich?

Mit diesen Fragen machten sich Studierende und Lehrende am Mittwoch nach Ostern gemeinsam auf den Weg. Im Austausch und im Gehen richteten die Teilnehmenden ihren Blick auf das „innere Feuer“ – im Studium, im Praktikum, in der Arbeit, in Familie oder Freizeit.

Auf dem Weg boten kurze Impulse, stille Phasen und Gesprächsanregungen Raum, um persönliche Erfahrungen zu teilen und neue Perspektiven zu gewinnen. Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur die individuelle Sinnfrage, sondern auch die Erfahrung von Gemeinschaft: getragen sein, miteinander unterwegs sein und sich gegenseitig stärken.

Österlich leben – nicht aus dem Alltag flüchten,

sondern mitten im Alltag die Gegenwart Jesu erspüren.

Österlich leben – nicht weiter machen wie bisher,

sondern den Sinn weiten für neue Möglichkeiten.

Österlich leben – nicht alles schon zu kennen glauben,

sondern glauben, um den Auferstandenen zu erkennen.

Österlich leben – nicht als Eigenbrötler vor sich hinleben,

sondern sich in Gemeinschaft Brot und Fisch reichen lassen.

Österlich leben – nichts Außergewöhnliches tun,

sondern das Gewöhnliche mit außergewöhnlicher Hingabe.

Wolfgang Steffel