Forschen an der KPH Edith Stein

Die KPH Edith Stein nimmt ihre Aufgabe als forschende Bildungseinrichtung auf vielen Ebenen wahr. Mit einem Bein in der Schule, dem anderen in der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern, kann die gesetzlich geforderte berufsfeldbezogene Forschung praxisnah stattfinden und wichtige Impulse geben.

Die Hochschule selbst versteht sich dabei als Scientific Community, in der die gesamte Bandbreite aller schulischen Fächer auf das gemeinsame Arbeitsfeld hin fokussiert wird. Zugleich wissen sich die Lehrenden und Forschenden der KPH Edith Stein eingebunden in übergreifende fach- und berufsfeldspezifische Communities im In- und Ausland.

Forschungsarbeit unter diesen Bedingungen kann:

  • spezifische Erkenntnisse in die pädagogische Praxis überführen
  • forschungsgeleitete Lehre in der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern etablieren
  • stets aktuelles Know How zur Entwicklung von Schulen zur Verfügung stellen
  • Ausbildung und Praxis für den internationalen Vergleich offen und anschlussfähig halten

Die Lehrenden der KPH Edith Stein sind ihrem spezifischen Profil entsprechend auch als Forschende tätig. Sie bereichern die Scientific Communities im In- und Ausland und führen neue Erkenntnisse und vertieftes Wissen ihres jeweiligen Fachbereichs in die Hochschule und ihre Tätigkeit als Lehrende zurück.

Die jeweiligen Publikationen entnehmen Sie bitte der zentralen Leistungsdatenbank des BMBWF. Die Leistungen sind abrufbar mittels Klick auf die Visitenkarte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Personensuche.

Die neue Reihe PerspektivenBildung der KPH Edith Stein erscheint erstmals im Frühjahr 2021. Sie setzt sich multiperspektivisch mit aktuellen Fragestellungen im Bildungsbereich auseinander. Der Reihentitel spielt mit den Begriffen und bringt damit Wesentliches auf den Punkt:
Es geht um unterschiedliche Blickwinkel und interdisziplinäre Perspektiven auf ausgewählte Themen aus dem Bereich der Bildung. Angezielt ist eine kritisch-reflektierende Bildung eigener Perspektiven und Standpunkte. Und nicht zuletzt geht es um die Reflexion des spezifischen Bildungsverständnisses und -auftrags einer (Kirchlichen) Pädagogischen Hochschule – und damit um ein Stück Selbstpositionierung im vielstimmigen Konzert pädagogischer Literatur und Sichtweisen.
Der Begriff der „Perspektive“ bringt dabei immer beides ins Spiel: Den Gegenwartsbezug, d.h. die Fragen: Wo stehe ich? Von welcher Position aus denke und handle ich?, aber auch den Zukunftsbezug, d.h. die Fragen: Wohin geht es? Wohin soll es gehen?