(Zukünftige) Identität von Lehrerbildner*innen

    05.10.2018 von KPH, Institut für Lehrer/innenbildung

    Standortorientierungen und Auseinandersetzungen mit persönlichen Arbeitsfeldern begleiten Lehrende die gesamte Spanne ihrer Berufskarriere und sind Ausdruck einer professionellen Grundeinstellung.

    Im Rahmen einer ÖFEB-Tagung der Sektion Lehrer*innenbildung und Lehrer*innenbildungsforschung trafen sich am 28. September 2018 Ausbildner*innen aus unterschiedlichen Institutionen und Bundesländern an der KPH Edith Stein in Stams und diskutierten über das Professionsprofil von Lehrerbildner*innen. Dabei standen viele spannende Fragen im Mittelpunkt der Referate und Diskussionen. Welche Berufsgruppe verbirgt sich hinter der Bezeichnung „Lehrerbildner*innen“? Wer ist verantwortlich für eine professionelle Entwicklung von Lehramtsstudierenden und Lehrer*innen in der Fort- und Weiterbildung? Welches Profil, welche Rollen und welche Anforderungen sind damit verbunden? Wie ist die Relation von Theorie, Praxis und Forschung in der Aus-, Weiter- und Fortbildung? Welchen Belastungen sind Lehrerbildner*innen ausgesetzt?

    Diese und weitere Fragestellungen wurden im Rahmen dieser Tagung aus nationaler und internationaler Perspektive beleuchtetet. Dabei gilt ein besonderer Dank den Keynote speakers Dr. Kari Smith (Universität Trondheim) und Dr. Christian Kraler (Universität Innsbruck), welche auf Grundlage ausgewählter Befunde einen interessanten Input lieferten und die Bedeutung der Lehrerbildner*innen für eine professionelle Entwicklung von Lehramtsstudierenden aufzeigten.